Wenn Ihr Unternehmen SAP Solution Manager hauptsächlich für SAP Monitoring, Alerting und operative Transparenz nutzt, kann Redpeaks diese Monitoring-Schicht durch eine moderne, agentlose SAP-Observability-Plattform ersetzen.
Die Mainstream-Wartung für SAP Solution Manager 7.2 endet am 31. Dezember 2027.
Für viele SAP-Teams entsteht dadurch eine sehr konkrete Frage:
Was ersetzt SAP Solution Manager für das Monitoring nach 2027?
Die Antwort hängt in erster Linie davon ab, wofür Ihr Unternehmen Solution Manager heute tatsächlich einsetzt.
Wenn SolMan hauptsächlich für System Monitoring, technische Überwachung, Performance, Alerts und operative SAP-Transparenz verwendet wird, muss nicht zwangsläufig die gesamte Plattform durch ein anderes umfassendes ALM-System ersetzt werden.
Stattdessen kann gezielt die Monitoring-Funktion modernisiert werden.
Genau hier kommt Redpeaks ins Spiel.
Kann Redpeaks SAP Solution Manager ersetzen?
Redpeaks kann die SAP-Monitoring- und Observability-Funktionen ersetzen, für die viele Unternehmen heute SAP Solution Manager einsetzen.
Redpeaks ist nicht als vollständiger Ersatz für sämtliche Application-Lifecycle-Management-Funktionen von Solution Manager gedacht, beispielsweise Projektmanagement, Testmanagement oder bestimmte Change-Management-Prozesse.
Der Fokus liegt auf SAP Operations:
- SAP Monitoring in Echtzeit
- System Health und Verfügbarkeit
- SAP Performance Monitoring
- zentrales Alerting
- SAP Job Monitoring
- Schnittstellen- und Integrationsüberwachung
- Transparenz auf SAP-Applikations- und Prozessebene
- SAP HANA Monitoring
- Monitoring hybrider und cloudbasierter SAP-Landschaften
- Integration mit bestehenden Observability- und ITSM-Plattformen
Für SAP-Basis- und Operations-Teams, die Solution Manager hauptsächlich als Monitoring-Plattform nutzen, ist Redpeaks damit eine direkte Alternative für das SAP Monitoring.
Warum sollte Solution Manager Monitoring bereits vor 2027 ersetzt werden?
Die Mainstream-Wartung von SAP Solution Manager endet Ende 2027.
Für den Wechsel des Monitorings ist es jedoch wenig sinnvoll, bis zu diesem Zeitpunkt zu warten.
Monitoring ist ein kritischer Bestandteil des SAP-Betriebs.
Eine neue Plattform sollte mit realen Systemen, realen Alerts und realen Incidents getestet werden, bevor die bestehende Monitoring-Lösung abgeschaltet wird.
Ein früher Übergang ermöglicht es beispielsweise:
- die Monitoring-Abdeckung von SolMan und Redpeaks zu vergleichen
- Alert-Regeln und Schwellenwerte zu validieren
- bestehende Monitoring-Lücken zu identifizieren
- operatives Wissen aus der bisherigen Umgebung zu bewahren
- Monitoring mit ITSM- und Observability-Prozessen zu verbinden
- die Abhängigkeit von Solution Manager schrittweise zu reduzieren
So wird das Ende von SolMan nicht zu einer kurzfristigen Migration, sondern zu einem kontrollierten Modernisierungsprojekt für SAP Monitoring.
Welche SAP-Solution-Manager-Funktionen kann Redpeaks ersetzen?
Für Unternehmen, die Solution Manager für Application Operations und Monitoring verwenden, lässt sich der Wechsel nach Funktionen strukturieren.
| Heutige Nutzung von SAP Solution Manager | Ansatz mit Redpeaks |
|---|---|
| SAP System Monitoring | Echtzeitüberwachung von SAP Health und Performance |
| Technisches Monitoring | SAP-spezifische Metriken und Observability |
| Alerting | Zentrales Alerting und proaktive Erkennung |
| SAP HANA Monitoring | Überwachung von HANA Health und Performance |
| Job Monitoring | Überwachung von Ausführung, Laufzeiten und Fehlern |
| Interface Monitoring | Transparenz über Integrationen und operative Fehler |
| Application Monitoring | Observability auf SAP-Applikationsebene |
| Dashboards | Redpeaks Cockpit oder externe Observability-Plattformen |
| Monitoring mehrerer SAP-Systeme | Zentralisiertes Monitoring gesamter SAP-Landschaften |
| Externe Integrationen | Plugins und APIs für bestehende IT-Systeme |
| Bestehende SolMan-Konfiguration | Nutzung und Übertragung vorhandenen Monitoring-Wissens |
Die zentrale Aussage lautet:
Wenn Monitoring der eigentliche Bedarf ist, benötigen Unternehmen nicht zwangsläufig eine weitere große ALM-Plattform als Ersatz für Solution Manager.
Eine spezialisierte SAP-Monitoring-Lösung kann diese Aufgabe gezielter übernehmen.
Von SAP Monitoring zu SAP Observability
Das Ende von SAP Solution Manager bietet auch die Chance, das bisherige Monitoring-Konzept grundsätzlich zu überdenken.
Traditionelles SAP Monitoring beantwortet häufig Fragen wie:
- Ist das System verfügbar?
- Sind CPU und Speicher innerhalb der Grenzwerte?
- Ist ein Job fehlgeschlagen?
- Ist die Datenbank gesund?
- Wurde ein technischer Alert ausgelöst?
Diese Informationen bleiben wichtig.
Sie zeigen jedoch nicht immer, ob SAP aus Sicht der Anwender und Geschäftsprozesse tatsächlich wie erwartet funktioniert.
Ein System kann technisch verfügbar sein, während:
- IDocs hängen bleiben
- Background Jobs immer länger laufen
- Transaktionen langsamer werden
- Schnittstellen unbemerkt fehlschlagen
- Geschäftsprozesse verzögert werden
- Fehler entstehen, bevor Anwender sie melden
Genau hier geht SAP Observability über klassisches Monitoring hinaus.
Redpeaks wurde entwickelt, um tieferen SAP-Kontext über komplexe Landschaften hinweg sichtbar zu machen, unabhängig davon, ob diese on-premise, hybrid oder in der Cloud betrieben werden.
Das Ziel besteht also nicht darin, einen Solution-Manager-Bildschirm eins zu eins zu reproduzieren.
Stattdessen soll die operative Transparenz verbessert werden.
Agentloses SAP Monitoring statt einer neuen komplexen Infrastruktur
Der Wechsel von Solution Manager bietet auch die Möglichkeit, die technische Komplexität des Monitorings zu reduzieren.
Redpeaks arbeitet agentlos.
Auf den überwachten SAP-Systemen muss daher nicht jeweils ein zusätzlicher Monitoring-Agent installiert und gepflegt werden.
Konfigurationen lassen sich zentral verwalten und auf mehrere SAP-Systeme ausrollen.
Gerade für große oder verteilte SAP-Landschaften reduziert dies den Aufwand für die Monitoring-Infrastruktur selbst.
Eine moderne Monitoring-Architektur sollte Komplexität reduzieren und nicht durch eine weitere technische Schicht erhöhen.
SAP-Daten dort bereitstellen, wo Ihre Teams bereits arbeiten
Ein weiterer Vorteil beim Wechsel von Solution Manager besteht darin, die traditionelle Isolation des SAP Monitorings aufzubrechen.
In vielen Unternehmen arbeitet das SAP-Team in einem eigenen Monitoring-System, während Infrastructure-, NOC-, ITSM- oder Observability-Teams andere Plattformen verwenden.
Zum Beispiel:
- ServiceNow
- Datadog
- Grafana
- Elastic
- Jira
- Kafka
- VictoriaMetrics
- weitere Enterprise-Observability-Plattformen
Redpeaks kann SAP-Metriken, Alerts und operative Events über Plugins und APIs an diese Systeme weitergeben.
SAP-Daten werden damit dort verfügbar, wo die jeweiligen Teams bereits arbeiten.
Ein SAP Collector. Mehrere Integrationen.
Für Unternehmen, die Solution Manager ersetzen möchten, entsteht dadurch eine modernere Architektur als mit einem neuen isolierten SAP-Monitoring-Silo.
Redpeaks oder SAP Cloud ALM?
SAP Cloud ALM spielt in der SAP-Strategie weiterhin eine wichtige Rolle.
SAP positioniert Cloud ALM als strategische Plattform für Application Lifecycle Management nach SAP Solution Manager.
Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sämtliche SAP-Monitoring-Anforderungen ausschließlich über SAP Cloud ALM abgedeckt werden müssen.
Es sind zwei unterschiedliche Fragen:
Wie verwalten wir künftig den Lebenszyklus unserer SAP-Anwendungen?
und
Wie überwachen und beobachten wir unsere SAP-Landschaft?
Ein Unternehmen kann SAP Cloud ALM für bestimmte ALM-Anforderungen einsetzen und gleichzeitig Redpeaks für spezialisiertes SAP Monitoring und Observability nutzen.
Beide Plattformen können außerdem miteinander kombiniert werden.
Redpeaks bietet Integrationsmöglichkeiten für SAP Cloud ALM.
Die Entscheidung muss daher nicht lauten:
SAP Cloud ALM oder Redpeaks.
Eine mögliche Architektur ist:
SAP Cloud ALM für ALM + Redpeaks für tiefes SAP Monitoring und die Integration in die bestehende IT-Observability-Landschaft.
Redpeaks vs. SAP Solution Manager Monitoring
| SAP Solution Manager | Redpeaks |
| Umfassende ALM-Plattform | Spezialisierte SAP-Monitoring- und Observability-Plattform |
| Monitoring als Teil einer größeren Suite | Monitoring als Kernfunktion |
| Historische SAP-Operations-Architektur | Moderne Observability-Architektur |
| Stark SAP-zentrierte Workflows | Integration in bestehende IT- und Observability-Systeme |
| Eigene SolMan-Dashboards | Redpeaks Cockpit oder externe Plattformen |
| Produkt mit auslaufender Mainstream-Wartung | Plattform für heutige SAP-Landschaften |
| Zentrale SAP-Werkzeuglandschaft | SAP Monitoring mit mehreren möglichen Zielsystemen |
Für Unternehmen, deren größte Abhängigkeit von Solution Manager im Bereich Monitoring liegt, bietet Redpeaks einen klaren Weg aus SolMan heraus, ohne die gesamte Solution-Manager-Architektur neu aufzubauen.
Welche SAP-Systeme kann Redpeaks überwachen?
Redpeaks wurde für komplexe und verteilte SAP-Umgebungen entwickelt.
Dazu können beispielsweise gehören:
- SAP S/4HANA
- SAP NetWeaver
- SAP HANA
- SAP BusinessObjects
- SAP Cloud-Umgebungen
- hybride Landschaften
- On-Premise-Systeme
- RISE with SAP
- Schnittstellen und mit SAP verbundene Komponenten
Diese Breite ist beim Abschied von Solution Manager besonders relevant.
Moderne SAP-Landschaften werden zunehmend verteilt und hybrid.
Eine SolMan-Alternative für Monitoring muss daher zur zukünftigen SAP-Architektur passen und nicht nur die bisherige Umgebung nachbilden.
Wie migriert man SAP Monitoring aus Solution Manager?
Ein Projekt zur Ablösung des Solution Manager Monitorings sollte mit einer Bestandsaufnahme beginnen.
Dokumentieren Sie zunächst:
- welche SAP-Systeme aktuell durch Solution Manager überwacht werden
- welche Metriken und Checks tatsächlich genutzt werden
- welche Alerts für den Betrieb relevant sind
- welche Dashboards regelmäßig verwendet werden
- welche Jobs, Schnittstellen und Prozesse geschäftskritisch sind
- welche Alerts Tickets oder externe Workflows auslösen
- welche Monitoring-Konfigurationen erhalten bleiben sollten
- welche historischen Checks inzwischen überflüssig sind
Ziel sollte nicht sein, jede bestehende SolMan-Konfiguration unverändert zu übertragen.
Der Wechsel ist eine Gelegenheit, sinnvolle Kontrollen zu erhalten, unnötige zu entfernen und bisherige Monitoring-Blindspots zu schließen.
Muss man bis 2027 warten?
Nein.
Ein Parallelbetrieb von Solution Manager und Redpeaks ist häufig der risikoärmste Weg.
SAP-Teams können so überprüfen, ob:
- alle wichtigen Systeme erfasst werden
- die benötigten Metriken vorhanden sind
- Alerts korrekt ausgelöst werden
- ITSM-Integrationen funktionieren
- Dashboards die operativen Anforderungen erfüllen
- keine kritischen Monitoring-Szenarien fehlen
Anschließend kann die Abhängigkeit vom Solution Manager Monitoring schrittweise reduziert werden.
FAQ: SAP Solution Manager ersetzen
Was ersetzt SAP Solution Manager?
SAP Cloud ALM ist SAPs strategische Nachfolgeplattform für Application Lifecycle Management. Unternehmen, die Solution Manager jedoch hauptsächlich für SAP Monitoring nutzen, können diese Monitoring-Schicht mit einer spezialisierten Plattform wie Redpeaks ersetzen.
Kann Redpeaks SAP Solution Manager ersetzen?
Ja, im Bereich SAP Monitoring und Observability. Redpeaks ist kein vollständiger Ersatz für sämtliche ALM-Funktionen von Solution Manager.
Kann Redpeaks das SolMan Monitoring ersetzen?
Ja. Redpeaks bietet Echtzeit-SAP-Monitoring, technische Überwachung, Alerting, HANA Monitoring, Job Monitoring, Interface Monitoring, Dashboards und weitere operative Funktionen.
Ersetzt Redpeaks alle Funktionen von SAP Solution Manager?
Nein. Funktionen wie Projektmanagement, Testmanagement, Change Management oder andere ALM-Bereiche müssen separat betrachtet werden.
Kann Redpeaks zusammen mit SAP Cloud ALM eingesetzt werden?
Ja. SAP Cloud ALM und Redpeaks können sich ergänzen. Cloud ALM kann ALM-Anforderungen übernehmen, während Redpeaks spezialisiertes SAP Monitoring und tiefere Observability bereitstellt.
Ist Redpeaks agentlos?
Ja. Redpeaks nutzt eine agentlose Monitoring-Architektur. Dadurch muss nicht auf jedem überwachten SAP-System ein eigener Agent installiert werden.
SAP Solution Manager Monitoring vor 2027 ersetzen
Das Ende der Mainstream-Wartung von SAP Solution Manager betrifft nicht nur Application Lifecycle Management.
Für SAP-Basis- und Operations-Teams ist es auch eine grundlegende Monitoring-Entscheidung.
Wenn Solution Manager heute für SAP Monitoring, Alerting und operative Transparenz verantwortlich ist, sollte jetzt definiert werden, welche Plattform diese Aufgaben künftig übernimmt.
Redpeaks bietet eine spezialisierte, agentlose SAP-Monitoring- und Observability-Plattform, mit der Unternehmen ihre bisherige Solution-Manager-Monitoring-Architektur modernisieren und ersetzen können.
Statt bis Ende 2027 zu warten, kann Redpeaks parallel zur bestehenden Umgebung implementiert werden. So lässt sich die Monitoring-Abdeckung validieren und die Abhängigkeit von Solution Manager schrittweise reduzieren.
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